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Projektentwicklung

Das m-ch ist das Ergebnis eines Forschungsprojekts an der Technischen Universität München (TUM) mit der Zielsetzung, einen Wohnkubus von 2,6 m Kantenlänge zu entwerfen. Es wurde 2001, ursprünglich in Zusammenarbeit der TUM mit dem Tokyo Institute of Technology, von Prof. Richard Horden gemeinsam mit einem Team von Studenten und Assistenten in Angriff genommen. Inspiriert von der Architektur japanischer Teehäuser, setzt das Projekt moderne europäische und japanische Techniken und Herstellungsverfahren für vorgefertigte Bauteile ein.

Zunächst testete man das Konzept mithilfe eines Prototyps, der am Universitätsinstitut ausgestellt und genutzt wurde und nun in unserer Fabrik in Uttendorf zu sehen ist. Überlegungen zur Anordnung der Wohneinheiten in Gruppen führten zu einer vom bayrischen Staat finanzierten Machbarkeitsstudie für studentische Wohnräume.

2005 wurde das erste Studentendorf als Fallstudie in München eröffnet. Vom Münchner Studentenwerk in Auftrag gegeben und gesponsert von der Telekommunikations-Gesellschaft O2 Deutschland, bot es für Horden Cherry Lee Architects in London und Haack Hoepfner Architekten in München eine Gelegenheit, bei der Produktion der ersten m-ch-Einheiten zu kooperieren.

Weitere Studien zu Einsatzmöglichkeiten des m-ch ergaben sich aus der Zusammenarbeit mit der Amsterdamer Künstlerin Marijke de Goey und führten zum Entwurf des „Reed Huis“.

Andere Varianten des m-ch sind das „Tree Village“, der „Golden Cube“, das „low-e-home“ und das „Snowboard Village“. Sie alle zeigen, auf welch vielfältige Weise das Grundkonzept verschiedenen Anwendungszwecken, Umgebungen und Kulturen angepasst werden kann.